Digitale Signatur im HR-Bereich: So unterschreiben Sie Personalunterlagen sicher und rechtsgültig

7min · Published on 18. Mai 2026 · Updated on 8. Juni 2026
Jasmine Oeschger
Jasmine Oeschger Marketing Manager
Jasmine Oeschger
Jasmine Oeschger Marketing Manager
 

Arbeitsverträge ausdrucken, unterschreiben lassen, einscannen, per Mail verschicken und anschliessend wieder manuell ablegen: Genau so sehen HR-Abläufe in vielen Personalabteilungen noch immer aus. 

Gleichzeitig steigen die Erwartungen von Bewerbenden und Mitarbeitenden: Unterlagen sollen schnell ankommen, von überall unterschrieben werden können und rechtlich sauber dokumentiert sein. Genau hier hilft die digitale Signatur im HR-Bereich, denn sie ersetzt langsame Papierwege und sorgt dafür, dass Unterlagen schneller unterschrieben zurückkommen.

Digitale Signatur im HR-Bereich: Das Wichtigste in Kürze

  • Elektronische Signaturen verkürzen Papierwege im HR-Alltag. Arbeitsverträge, Richtlinien oder Zusatzvereinbarungen gelangen schneller zurück zur Personalabteilung.
  • Für HR-Dokumente kommen je nach Rechtslage EES, FES oder QES zum Einsatz. Die qualifizierte elektronische Signatur erfüllt die Schriftform nach ZertES und OR.
  • Viele Personalunterlagen lassen sich direkt im Browser unterschreiben, auch ohne eigenes Skribble-Konto. Das erleichtert Recruiting, Onboarding und standortübergreifende Zusammenarbeit.
  • Mit Skribble unterschreiben Sie HR-Dokumente rechtsgültig und DSG-konform. Fälschungssichere Prüfprotokolle und Hosting in der Schweiz schützen sensible Personaldaten.

Warum lohnt sich die digitale Signatur im HR-Bereich?

Im HR-Bereich kosten Papierprozesse oft unnötig Zeit. Verträge werden ausgedruckt, verschickt, unterschrieben, eingescannt und erneut abgelegt. Mit elektronischen Signaturen laufen diese Schritte deutlich geordneter und schneller ab. Bewerbende, Mitarbeitende und externe Personen unterschreiben direkt im Browser, auch ohne eigenes Skribble-Konto.

  • Schneller einstellen

    Arbeitsverträge gelangen oft noch am selben Tag zurück. Das verkürzt die Time-to-Hire deutlich.

  • Weniger Papierwege

    Drucken, Scannen und Postversand entfallen. HR-Teams sparen dadurch tägliche Routinearbeit.

  • Klare Nachweise

    Jede Unterzeichnung bleibt nachvollziehbar dokumentiert, inklusive Zeitstempel und Prüfprotokoll.

  • Von überall unterschreiben

    Ob Homeoffice, Außendienst oder internationales Recruiting: Unterzeichnungen funktionieren ortsunabhängig.

  • Bessere Candidate Experience

    Bewerbende unterschreiben Unterlagen ohne Medienbruch direkt auf Smartphone oder Laptop.

  • Einfach starten

    Dokument hochladen, Personen einladen, unterschreiben lassen. Alles läuft direkt im Browser.

Der E-Signing-Report von Skribble zeigt, wie stark sich diese Zeitersparnis im Alltag bemerkbar macht: 53 % der Nutzenden sagen, dass sie mit E-Signing 5- bis 10-mal schneller arbeiten als mit papierbasierten Unterschriften. Zusätzlich verkürzt sich der gesamte Unterschriftsprozess laut Report von 30 auf nur 3 Minuten pro Dokument.

  • Rechtsgültig nach ZertES

    Die ZertES-Verordnung regelt innerhalb der Schweiz, wann elektronische Signaturen rechtsgültig sind. Für Dokumente mit gesetzlicher Schriftform nutzen Sie die qualifizierte elektronische Signatur, kurz QES. Sie ist der handschriftlichen Unterschrift rechtlich gleichgestellt.

Neben der Rechtslage spielt auch der Datenschutz eine grosse Rolle. Personalunterlagen enthalten sensible Daten und brauchen klare Zugriffsrechte. Wir setzen deshalb auf Hosting in der Schweiz, ISO 27001-zertifizierte Rechenzentren und fälschungssichere Prüfprotokolle.

Welche HR-Dokumente können Sie elektronisch unterschreiben lassen?

Im HR-Bereich lassen sich viele Unterlagen elektronisch unterschreiben. Welche Form zulässig ist, hängt vom jeweiligen Dokument und von gesetzlichen Vorgaben ab. Die ZertES-Verordnung schafft dafür den rechtlichen Rahmen innerhalb der Schweiz.

  • E-Signaturen in HR-Abteilungen

    So verkürzen HR-Abteilungen Papierwege und unterschreiben Unterlagen schneller mit elektronischen Signaturen.

E-Signaturen bei Recruiting und Einstellung

Schon im Recruiting entstehen zahlreiche Dokumente mit Unterschrift. Viele davon lassen sich heute elektronisch unterzeichnen.

Folgende Unterlagen kommen häufig vor:

  • Arbeitsverträge: Seit dem Bürokratieentlastungsgesetz IV reicht bei vielen unbefristeten Verträgen bereits Textform aus.
  • Geheimhaltungsvereinbarungen: NDAs lassen sich schnell an Bewerbende oder externe Personen versenden.
  • Datenschutzunterlagen: Einwilligungen und Richtlinien gelangen ohne Papier an neue Mitarbeitende.
  • Einverständniserklärungen: Freigaben lassen sich direkt im Browser bestätigen.
  • Das gilt es beim Signieren befristeter Arbeitsverträge zu beachten

    Für befristete Arbeitsverträge gilt weiterhin Schriftform. Hier braucht es eine qualifizierte elektronische Signatur oder Papier mit handschriftlicher Unterschrift.

Elektronische Signaturen im laufenden Arbeitsverhältnis

Auch nach der Einstellung unterschreiben Mitarbeitende regelmässig weitere Unterlagen. Elektronische Signaturen sorgen hier für klare Abläufe und kurze Abstimmungswege.

Typische Beispiele sind:

  • Vertragsänderungen
  • Gehaltsanpassungen
  • Zielvereinbarungen
  • Homeoffice-Vereinbarungen
  • Richtlinien und Empfangsbestätigungen

Gerade bei standortübergreifenden Teams sparen HR-Abteilungen dadurch viel Abstimmungsaufwand.

Digitales Signieren bei Offboarding und Personalabschluss

Beim Austritt entstehen ebenfalls zahlreiche Dokumente mit Unterschrift. Viele davon lassen sich elektronisch bearbeiten und direkt an die zuständigen Personen weiterleiten.

Dazu gehören unter anderem:

  • Rückgabeprotokolle
  • Austrittsformulare
  • Zeugnisfreigaben
  • Empfangsbestätigungen

Welcher elektronische Signatur-Standard passt zu welchem HR-Dokument?

Nicht jedes HR-Dokument braucht dieselbe Form der elektronischen Signatur. Entscheidend ist, wie sensibel ein Dokument ist und welche gesetzliche Vorgabe gilt. Das ZertES unterscheidet dafür drei Standards. So wählen HR-Teams je nach Dokument die passende Form aus und bleiben rechtskonform.

Einfache elektronische Signatur (EES)

Die einfache elektronische Signatur, kurz EES, eignet sich für formfreie Unterlagen ohne hohe rechtliche Risiken. Sie kommt häufig im internen HR-Alltag zum Einsatz, wenn eine Zustimmung oder Bestätigung ausreicht.

Typische Beispiele:

  • Empfangsbestätigungen
  • Kenntnisnahmen von Richtlinien
  • Interne Freigaben
  • Einfache Zustimmungen
  • Urlaubsanträge oder organisatorische Rückmeldungen
  • Gut geeignet für schnelle HR-Abläufe

    Die EES hilft HR-Teams dabei, alltägliche Freigaben ohne Papier abzuwickeln. Mitarbeitende bestätigen Unterlagen direkt im Browser, ohne komplizierte Schritte.

Fortgeschrittene elektronische Signatur (FES)

Die fortgeschrittene elektronische Signatur, kurz FES, bietet einen höheren Nachweiswert. Sie verknüpft die unterzeichnende Person eindeutig mit dem Dokument und macht spätere Änderungen erkennbar. Dadurch eignet sie sich für Unterlagen mit höherem Risiko oder grösserer Tragweite.

Diese Dokumente werden häufig mit FES unterschrieben:

  • Zusatzvereinbarungen
  • Homeoffice-Vereinbarungen
  • Zielvereinbarungen
  • Richtlinien und Datenschutzunterlagen
  • Vertragsänderungen ohne gesetzliche Schriftform

Qualifizierte elektronische Signatur (QES)

Die qualifizierte elektronische Signatur, kurz QES, erfüllt die höchsten rechtlichen Vorgaben. Nach ZertES und OR ist sie der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt. Sie kommt deshalb bei Dokumenten mit gesetzlicher Schriftform zum Einsatz.

Typische Beispiele:

  • Befristete Arbeitsverträge
  • Arbeitszeugnisse
  • Dokumente mit Schriftformvorgabe
  • Verträge mit hohem Haftungsrisiko
  • Sensible Personalunterlagen wie Elternzeitanträge


Für die QES prüft ein Vertrauensdiensteanbieter die Identität der unterzeichnenden Person. Danach unterschreibt die Person rechtsgültig direkt online.

Ich weiß nicht, wann ich im Büro zum letzten Mal einen Kugelschreiber in der Hand hielt. Von Arbeitsverträgen bis hin zu Arbeitszeugnissen – wir unterschreiben nur noch digital. Einen HR-Alltag ohne E-Signatur kann ich mir nicht mehr vorstellen.

Daniel Joost, Leiter HR Beratung & Rekrutierung, Wincasa
  • Welchen E-Signatur-Standard für welches Dokument?

    Erfahren Sie, wann EES, FES oder QES sinnvoll ist und welche Form Sie für Arbeitsverträge, Richtlinien oder Zusatzvereinbarungen nutzen sollten.

Wie hängen digitale Signatur und die digitale Personalakte zusammen?

Elektronische Signaturen entfalten ihren Nutzen erst dann vollständig, wenn unterschriebene Unterlagen direkt in der richtigen Personalakte landen. Genau das wird für viele HR-Abteilungen in den nächsten Jahren immer wichtiger. Denn spätestens ab 2027 müssen zahlreiche entgelt- und sozialversicherungsrelevante Unterlagen elektronisch geführt werden. Papierakten allein reichen dafür langfristig oft nicht mehr aus.

Mit einer digitalen Personalakte speichern HR-Teams Arbeitsverträge, Vertragsänderungen, Gehaltsunterlagen oder Bescheinigungen an einem zentralen Ort. Elektronische Signaturen sorgen dafür, dass diese Unterlagen direkt unterschrieben, archiviert und später nachvollziehbar geprüft werden können.

  • Welche Unterlagen häufig in der digitalen Personalakte liegen

    • Arbeitsverträge und Zusatzvereinbarungen
    • Elektronisch unterschriebene Richtlinien
    • Gehaltsunterlagen und Sozialversicherungsnachweise
    • Urlaubsanträge, Fehlzeiten und Bescheinigungen
    • Zeugnisse und weitere HR-Dokumente

Gerade bei sensiblen Unterlagen braucht HR klare Regeln. Nicht jede Person darf Dokumente versenden, einsehen oder unterschreiben. Deshalb sollten Personalabteilungen festlegen:

  • Wer Dokumente hochladen darf
  • Wer Unterzeichnungen anfordern darf
  • Wer Zugriff auf einzelne Unterlagen erhält
  • Welche Nachweise archiviert werden müssen

Zusätzlich spielt die Nachvollziehbarkeit eine grosse Rolle. Jede Unterzeichnung sollte mit Zeitstempel, Prüfprotokoll und eindeutiger Zuordnung gespeichert werden. Genau hier unterstützen elektronische Signaturen nach ZertES, weil jede Aktion dokumentiert bleibt.

Wir setzen dafür auf Hosting in der Schweiz, fälschungssichere Prüfprotokolle sowie klar steuerbare Zugriffsrechte. Dadurch bleiben HR-Unterlagen geschützt und gleichzeitig leicht auffindbar.

Wie läuft der Signaturprozess mit Skribble im HR-Bereich ab?

Mit Skribble unterschreiben HR-Teams Personalunterlagen direkt im Browser, ohne Ausdrucke, Versandwege oder zusätzliche Programme. Der Ablauf bleibt dabei klar nachvollziehbar, auch wenn mehrere Personen beteiligt sind oder unterschiedliche Signatur-Standards nötig werden.

Dokument vorbereiten und Signatur-Standard wählen

Zu Beginn laden Sie das gewünschte Dokument hoch und legen fest, wie unterschrieben werden soll. Dabei wählen Sie passend zum jeweiligen HR-Dokument zwischen EES, FES oder QES.

Anschließend ergänzen Sie die nötigen Schritte direkt im Dokument:

  • Unterschriftsfelder platzieren
  • Reihenfolge der Unterzeichnungen festlegen
  • Persönliche Nachricht ergänzen
  • Weitere Anhänge hinzufügen
  • Erinnerungen vorbereiten

Personen einladen und Identität prüfen

Nach der Vorbereitung laden Sie interne oder externe Personen per Link zur Unterzeichnung ein. Dafür braucht niemand ein eigenes Skribble-Konto. Gerade im Recruiting spart das viele Rückfragen und beschleunigt den Vertragsabschluss deutlich.

Wenn eine qualifizierte elektronische Signatur nötig ist, prüft Skribble zusätzlich die Identität der unterzeichnenden Person online. Dieser Schritt läuft direkt im Browser und ohne komplizierte Technik.

  • Interne Personen einladen

    HR, Führungskräfte oder Geschäftsleitung unterschreiben direkt online.

  • Externe Personen einbinden

    Auch Bewerbende oder externe Partner unterschreiben ohne Registrierung.

  • QES online bestätigen

    Die Identität wird sicher geprüft, bevor unterschrieben wird.

Unterzeichnung abschließen und Nachweis sichern

Sobald alle Personen unterschrieben haben, erstellt Skribble automatisch ein Prüfprotokoll. Jede Aktion bleibt nachvollziehbar dokumentiert, inklusive Zeitstempel und Zuordnung der unterzeichnenden Personen.

Zusätzlich behalten HR-Teams jederzeit den Überblick:

  • Status offener Unterzeichnungen einsehen
  • Automatische Erinnerungen versenden
  • Dokumente direkt weiterleiten
  • Nachweise langfristig speichern
  • Sichere Speicherung und klare Nachweise

    Wir speichern Prüfprotokolle zehn Jahre lang und setzen auf DSGVO-konformes Hosting in Deutschland und der Schweiz. Dadurch bleiben sensible HR-Unterlagen geschützt und nachvollziehbar archiviert.

HR-Prozesse mit Skribble sicher unterschreiben

HR-Teams kommen mit Skribble raus aus dem Papierkram und rein in klare Signaturabläufe. Arbeitsverträge, Zusatzvereinbarungen oder Richtlinien gelangen schneller zu den richtigen Personen und kommen ohne Medienbruch zurück. Gleichzeitig bleiben alle Unterzeichnungen nachvollziehbar dokumentiert.

  • Einfach starten

    Direkt im Browser unterschreiben, ohne Installation.

  • Zertifiziert unterschreiben

    EES, FES und QES in einem Tool.

  • Lokal gehostet

    Hosting in Deutschland und der Schweiz.

  • Klare Nachweise

    Fälschungssichere Prüfprotokolle mit Zeitstempel.

  • Leicht verständlich

    Übersichtliche Abläufe für HR-Teams und Bewerbende.

  • Persönlicher Support

    Wir begleiten Sie bei rechtlichen und technischen Fragen.

Als europäischer E-Signatur-Service für DACH verbinden wir hohe Rechtsgültigkeit mit klaren Abläufen und einfacher Bedienung. HR-Abteilungen arbeiten dadurch schneller, nachvollziehbarer und ohne unnötige Papierwege.

Im schnelllebigen HR-Umfeld ist es wichtig, so effizient wie möglich zu sein. Das war mit unserem analogen Signaturprozess bisher schwierig, denn ich bin ständig auf Achse zwischen verschiedenen Standorten und arbeite mit Menschen, die nicht immer zu regulären Bürozeiten anwesend sind. Dank Skribble können mein Team und ich nun Unterschriften anfordern, unterschreiben lassen und erhalten – egal wo sich der Unterzeichnende gerade befindet.

Sarah Jackson, Country HR Manager, easyJet

Digitale Signatur im HR-Bereich: Häufige Fragen und Antworten

Ja, Arbeitsverträge können grundsätzlich elektronisch unterschrieben werden. Welche Form zulässig ist, hängt jedoch davon ab, welche gesetzliche Vorgabe für den jeweiligen Vertrag gilt. Wenn Schriftform vorgeschrieben ist, braucht es meist eine qualifizierte elektronische Signatur, kurz QES, sofern die elektronische Form erlaubt ist.

Die passende elektronische Signatur hängt vom jeweiligen Dokument, vom rechtlichen Risiko und von gesetzlichen Vorgaben ab. Für einfache Bestätigungen reicht oft eine einfache elektronische Signatur, bei sensibleren Unterlagen kann eine fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur sinnvoll sein. Mit Skribble nutzen Sie EES, FES und QES direkt in einem Tool.

Nein, Kündigungen brauchen in Deutschland weiterhin Papier und eine handschriftliche Unterschrift. Selbst eine qualifizierte elektronische Signatur reicht dafür aktuell nicht aus. HR-Teams sollten deshalb genau prüfen, welche Unterlagen elektronisch unterschrieben werden dürfen und welche nicht.

Für die qualifizierte elektronische Signatur bestätigt die unterzeichnende Person zunächst ihre Identität online. Dieser Schritt läuft direkt im Browser und ohne zusätzliche Programme. Danach kann das Dokument rechtsgültig mit QES unterschrieben werden.

Ja, unterschriebene Dokumente lassen sich in bestehende HR-Abläufe und Systeme einbinden. Dadurch gelangen Verträge, Vereinbarungen und Nachweise direkt in die passende Personalakte. Wichtig bleiben dabei klare Ablage, geregelte Zugriffsrechte und nachvollziehbare Prüfprotokolle.

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