Elektronische Signatur kostenlos nutzen: Welche Möglichkeiten gibt es?

5min · Published on 20. Mai 2026 · Updated on 8. Juni 2026
Jasmine Oeschger
Jasmine Oeschger Marketing Manager
Jasmine Oeschger
Jasmine Oeschger Marketing Manager
 

Verträge unterschreiben, ohne zu drucken, zu scannen oder zur Post zu laufen: Genau dafür nutzen heute viele Menschen elektronische Signaturen. Gleichzeitig möchten viele zuerst prüfen, wie ein E-Signatur-Service im Alltag funktioniert, bevor sie sich für einen Tarif entscheiden.
Kostenlose E-Signaturen bieten dafür einen einfachen Einstieg. Sie testen Abläufe mit echten Dokumenten, prüfen rechtliche Standards und finden heraus, welche Funktionen Sie wirklich brauchen. Dabei unterscheiden sich kostenlose Angebote teils deutlich bei Datenschutz, Nachweisen und den unterstützten E-Signaturen.

Elektronische Signatur kostenlos: Das Wichtigste in Kürze

  • Kostenlose E-Signaturen gibt es als Freikontingent, Testphase oder kostenlose Signatur auf Einladung. Viele Angebote enthalten bereits Funktionen wie Erinnerungen oder das Unterzeichnen im Browser.
  • Bei kostenlosen digitalen Signaturen ist der unterstützte E-Signatur-Standard zu beachten. EES, FES und QES unterscheiden sich bei Nachweisbarkeit und Identitätsprüfung.
  • Auch kostenlose elektronische Signaturen können rechtsgültig sein. Wichtig sind nachvollziehbare Prüfprotokolle, Datenschutz und ein rechtssicheres Verfahren nach ZertES.
  • Mit Skribble testen Sie EES, FES und QES 14 Tage kostenlos. Sie brauchen keine Kreditkarte und wechseln nicht automatisch in einen bezahlten Tarif.

Welche kostenlosen Möglichkeiten für elektronische Signaturen gibt es?

Kostenlose elektronische Signaturen gibt es heute in mehreren Varianten. Manche Anbieter stellen dauerhaft ein kleines Freikontingent bereit, andere bieten eine zeitlich begrenzte Testphase mit vollem Funktionsumfang. Dazu kommen Dienste, bei denen Sie kostenlos unterschreiben können, sobald Sie eine Einladung erhalten.

Die Unterschiede liegen oft weniger beim Preis als beim Umfang der enthaltenen Funktionen:

Modell Typischer Umfang Für wen geeignet
Kostenloses Kontingent

Einige Signaturen pro Monat, eingeschränkte Funktionen

Einzelpersonen mit seltenem Bedarf

Kostenlose Testphase

Voller Zugriff für wenige Tage oder Wochen

Teams und Organisationen zum Ausprobieren

Kostenlos unterschreiben auf Einladung

Unterzeichnen ohne eigenes Konto

Externe Personen und Kundschaft

Viele kostenlose Angebote enthalten bereits wichtige Funktionen für den Alltag. Dazu zählen etwa das Hochladen von Dokumenten, das Versenden von Einladungen oder Erinnerungen bei ausstehenden Unterschriften.

  • Was sind typische Funktionen kostenloser E-Signatur-Angebote?

    • Dokumente im Browser unterschreiben
    • PDF-Dateien hochladen
    • Weitere Personen zur Unterzeichnung einladen
    • Erinnerungen per E-Mail versenden
    • Nutzung auf Smartphone und Desktop

Gleichzeitig unterscheiden sich Anbieter stark bei Datenschutz, Nachweisen und rechtlicher Einordnung. Manche Dienste beschränken sich auf einfache Unterschriften, andere bieten zusätzlich fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signaturen in kostenlosen Testphasen an.

Wir stellen Ihnen während der kostenlosen Testphase alle drei E-Signaturen bereit. Sie testen 14 Tage lang den gesamten Ablauf, ohne Kreditkarte und ohne automatische Umstellung auf einen bezahlten Tarif.

Welche Standards kostenloser elektronischer Signaturen gibt es?

Kostenlose elektronische Signaturen können sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Entscheidend ist deshalb nicht, ob ein Dienst kostenlos nutzbar ist, sondern welcher E-Signatur-Standard dahintersteht. Das ZertES unterscheidet drei Signatur-Standards: EES, FES und QES. Sie unterscheiden sich vor allem bei Identitätsprüfung, Nachweisbarkeit und rechtlicher Einordnung.

Standard Identitätsprüfung Nachweisbarkeit Typische Nutzung
EES

Über die E-Mail-Adresse

Niedriger

Formfreie Vorgänge

FES

Über eine Mobilnummer

Hoch

Viele Geschäftsverträge

QES

Über ein Ausweisdokument

Sehr hoch

Schriftform nach OR

  • E-Signatur-Standards einfach erklärt

    So unterscheiden sich einfache, fortgeschrittene und qualifizierte elektronische Signaturen.

Einfache elektronische Signatur (EES)

Die einfache elektronische Signatur eignet sich für Vorgänge mit geringem rechtlichem Risiko. Dazu zählen etwa interne Freigaben, Bestätigungen oder einfache Vereinbarungen.

Oft reicht hier bereits eine Bestätigung per E-Mail oder ein Klick im Dokument. Eine vorherige Prüfung der Identität findet meist nicht statt. Dadurch lässt sich die EES schnell nutzen, gleichzeitig fällt die Nachweisbarkeit geringer aus.

  • Das sind typische Beispiele für EES:

    • Zustimmung zu internen Prozessen
    • Empfangsbestätigungen
    • Formfreie Vereinbarungen
    • Freigaben im Projektalltag

Fortgeschrittene elektronische Signatur (FES)

Die fortgeschrittene elektronische Signatur ordnet die Unterschrift eindeutig einer Person zu. Gleichzeitig erkennt das System nachträgliche Änderungen am Dokument.

Dafür prüfen Anbieter die Identität stärker als bei einer EES, etwa über E-Mail, SMS oder weitere Prüfverfahren. Die FES eignet sich für viele Verträge im Geschäftsalltag, etwa im HR-, Einkaufs- oder Vertriebsbereich.

Unter den Skribble-Nutzenden verteilt sich die Nutzung der Signatur-Standards sehr gleichmässig auf die drei Optionen:

  • 35 %

    EES

  • 30 %

    FES

  • 35 %

    QES

Qualifizierte elektronische Signatur (QES)

Die qualifizierte elektronische Signatur bietet die höchste Beweiskraft. Sie erfüllt in vielen Fällen die gesetzliche Schriftform nach OR und ZertES. Deshalb ist die Identitätsprüfung hier deutlich strenger.

Bei Skribble identifizieren Sie sich einmalig mit einem amtlichen Ausweisdokument, entweder per Live-Video-Call, Online-Banking oder weiteren zugelassenen Verfahren. Danach nutzen Sie die QES direkt im Unterzeichnungsprozess.

  • Gut zu wissen:

    Je höher die Beweiskraft einer E-Signatur ist, desto genauer prüft der Anbieter die Identität der unterzeichnenden Person.

E-Signatur: Ein rechtliches Fundament, kein reines IT-Tool. [...] Wenn die gesetzliche Schriftform (QES) bei Verträgen nicht beachtet wird, entstehen vermeidbare Risiken.

Roni Oeschger, CEO & Co-Founder, Skribble

Sind kostenlose elektronische Signaturen rechtsgültig?

Kostenlose elektronische Signaturen können rechtsgültig sein. Entscheidend ist nicht der Preis eines Angebots, sondern welches Verfahren der Anbieter nutzt und wie die Identität der unterzeichnenden Person geprüft wird.

In der Schweiz regelt das ZertES, welche E-Signaturen rechtlich anerkannt sind. Sie unterscheidet zwischen einfacher, fortgeschrittener und qualifizierter elektronischer Signatur. Je höher der Standard, desto stärker fällt auch die Nachweisbarkeit aus.

  • Wichtig: Eine kostenlose E-Signatur ist nicht automatisch „schwächer“ als eine kostenpflichtige. Entscheidend sind der eingesetzte Standard und die Nachweise im Hintergrund.

Für viele alltägliche Vorgänge reicht bereits eine einfache elektronische Signatur aus. Sobald jedoch gesetzliche Schriftform vorgeschrieben ist, braucht es meist eine qualifizierte elektronische Signatur, kurz QES. Diese erfüllt in vielen Fällen die Vorgaben nach OR und ZertES und kann eine handschriftliche Unterschrift ersetzen.

Die Rechtsgültigkeit hängt ausserdem davon ab, ob der gesamte Ablauf nachvollziehbar dokumentiert wird. Dazu zählen etwa:

  • Zeitpunkt der Unterzeichnung
  • Identitätsprüfung
  • Schutz vor Änderungen am Dokument
  • Nachweise über alle Schritte

Gerade hier unterscheiden sich Angebote zum kostenlosen Erstellen einer elektronischen Signatur teilweise deutlich. Manche Dienste bieten lediglich eine sichtbare Unterschrift im PDF. Andere stellen zusätzlich Prüfprotokolle, Zeitnachweise und zertifizierte Verfahren bereit.

Auch kostenlose Testphasen können bereits rechtsgültige E-Signaturen enthalten. Bei Skribble testen Sie beispielsweise EES, FES und QES innerhalb der kostenlosen Testphase.

Rechtsgültige E-Signaturen direkt im Alltag prüfen.

Worauf sollten Sie bei kostenlosen E-Signatur-Angeboten achten?

Kostenlose E-Signatur-Angebote unterscheiden sich oft stärker im Hintergrund als auf den ersten Blick sichtbar ist. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf Datenschutz, Nachweise und die Nutzung im Alltag.

  • 5 Schritte zur passenden kostenlosen E-Signatur

    Vergleichen Sie Anbieter sinnvoll und erkennen Sie schnell, welche Funktionen Sie wirklich brauchen.

Datenschutz und Hosting

Viele Dokumente enthalten vertrauliche Informationen. Prüfen Sie deshalb, wo Daten gespeichert werden und wer darauf zugreifen kann.

Anbieter mit Hosting in der Schweiz oder Deutschland arbeiten häufig mit klaren Datenschutzvorgaben für den DACH-Raum. Wichtig sind ausserdem DSG-konforme Speicherung, verschlüsselte Datenübertragung und transparente Angaben zu Zugriffsrechten.

  • Darauf sollten Sie beim Hosting eines E-Signatur-Tools achten:

    • Hosting in der Schweiz oder Deutschland
    • DSG-konforme Speicherung
    • Verschlüsselung bei Speicherung und Datentransfer
    • Klare Angaben zu Zugriffen und Datenverarbeitung

Nachweise und Sicherheit

Eine E-Signatur sollte jederzeit nachvollziehbar bleiben. Gute Anbieter dokumentieren deshalb alle Schritte rund um die Unterzeichnung.

Dazu gehören Prüfprotokolle, Zeitnachweise und Schutz vor nachträglichen Änderungen am Dokument. Oft wird dafür ein sogenannter Audit-Trail genutzt. So erkennen Sie später genau, wer wann unterschrieben hat.

Wir speichern jede Nutzeraktion in einer nicht veränderbaren Datenbank. Zusätzlich bleiben Nachweise zehn Jahre erhalten.

Nutzung im Alltag

Kostenlose Angebote sollten sich ohne grossen Aufwand in bestehende Abläufe einfügen. Dazu zählt die Nutzung im Browser ebenso wie auf mobilen Geräten.

Praktisch ist ausserdem, wenn externe Personen ohne eigenes Konto unterschreiben können. Für Teams spielen zusätzlich Erinnerungen, Reihenfolgen und gemeinsame Abläufe eine wichtige Rolle.

Funktion Sinnvoll für
Browser-Nutzung

Schneller Einstieg ohne Installation

Mobile Nutzung

Unterzeichnen unterwegs

Signieren ohne Konto

Kundschaft und externe Personen

Erinnerungen

Offene Unterschriften schneller abschliessen

Reihenfolgen

Geregelte Freigabeprozesse im Team

Ist das unterschreiben für meinen Partner kostenlos

Digitale Signatur kostenlos mit Skribble testen

Mit Skribble testen Sie elektronische Signaturen direkt im Alltag, ohne lange Vorbereitung und ohne Verpflichtung. Sie nutzen alle drei E-Signaturen in einem einzigen Dienst, von der einfachen elektronischen Signatur bis zur qualifizierten elektronischen Signatur nach ZertES.

  • 14 Tage kostenlos testen

    Volle Testphase ohne Kreditkarte.

  • EES, FES und QES enthalten

    Alle E-Signaturen direkt ausprobieren.

  • Keine Installation nötig

    Nutzung im Browser und auf mobilen Geräten.

  • Signieren ohne Konto

    Externe Personen unterschreiben direkt per Einladung.

  • Hosting in der Schweiz

    Klare Datenschutzvorgaben für den DACH-Raum.

  • Persönlicher Support

    Begleitung bei Fragen rund um Einführung und Nutzung.

Während der Testphase prüfen Sie Ihre Abläufe direkt mit echten Dokumenten. Sie legen Reihenfolgen fest, versenden Erinnerungen und laden weitere Personen zur Unterzeichnung ein. Gleichzeitig bleiben alle Schritte nachvollziehbar dokumentiert.

  • Gut zu wissen:

    Nach Ablauf der Testphase erfolgt keine automatische Umstellung auf einen bezahlten Tarif. Wenn Sie keinen Plan auswählen, bleibt Ihr Zugriff auf bestehende Dokumente erhalten.

Fazit: Kostenlose elektronische Signaturen sinnvoll nutzen

Kostenlose elektronische Signaturen eignen sich gut, um erste Abläufe kennenzulernen und Dokumente schneller zu unterzeichnen. Gerade für einzelne Vorgänge oder den Einstieg bieten kostenlose Kontingente und Testphasen einen guten Überblick über Funktionen und rechtliche Standards.

Wichtig ist dabei nicht der günstigste Anbieter, sondern die passende E-Signatur für Ihren jeweiligen Vorgang. Für einfache Freigaben reicht oft eine EES aus. Sobald stärkere Nachweise oder gesetzliche Schriftform nötig sind, kommen FES oder QES ins Spiel.

Darauf kommt es bei einem kostenlosen E-Signatur-Anbieter an:

  • Passender E-Signatur-Standard
  • Nachvollziehbare Prüfprotokolle
  • DSG-konformes Hosting
  • Einfache Nutzung im Alltag
  • Klare Angaben zu Datenschutz und Rechtsgültigkeit

Die Lösung von Skribble ist einfach und praktisch. Ich unterschreibe neuerdings alle Dokumente – auch interne – mit Skribble, und erspare mir dadurch das Ausdrucken und Scannen von Dokumenten.

David Ribeaud, CEO Specialty Markets, Helvetia

Mit Skribble testen Sie rechtsgültige E-Signaturen ohne Verpflichtung und prüfen direkt, welcher Ablauf zu Ihrer Organisation passt. Dabei nutzen Sie EES, FES und QES in einer einzigen Plattform, einfach, zertifiziert, integriert, lokal.

Elektronische Signatur kostenlos: Häufige Fragen und Antworten

Ja, viele Anbieter stellen kostenlose Testphasen oder kleine Freikontingente bereit. Damit unterschreiben Sie Dokumente direkt im Browser oder auf mobilen Geräten. Mit Skribble testen Sie elektronische Signaturen 14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte.

Ja, kostenlose elektronische Signaturen können rechtsgültig sein. Entscheidend ist nicht der Preis, sondern welcher E-Signatur-Standard genutzt wird. Anbieter wie Skribble unterstützen rechtsgültige E-Signaturen nach ZertES.

Ja, einige Anbieter stellen auch die qualifizierte elektronische Signatur innerhalb einer Testphase bereit. Für die QES ist jedoch eine vorherige Identitätsprüfung nötig. Mit Skribble testen Sie EES, FES und QES kostenlos in einem einzigen Ablauf.

Nein, bei vielen Testphasen ist keine Kreditkarte nötig. Dadurch prüfen Sie den Dienst ohne Verpflichtung und ohne automatische Umstellung auf einen bezahlten Tarif. Auch bei Skribble starten Sie kostenlos ohne Zahlungsdaten.

Nach der Testphase entscheiden Sie selbst, ob Sie einen bezahlten Plan nutzen möchten. Wenn Sie keinen Tarif auswählen, erfolgt bei Skribble keine automatische Umstellung. Bereits unterzeichnete Dokumente und Nachweise bleiben weiterhin abrufbar.

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