Tipp für Ihre Auswahl: Testen Sie nicht jede verfügbare Funktion. Bilden Sie stattdessen einen häufigen Vorgang vollständig ab, vom Upload über die Einladung bis zur Ablage des fertigen Dokuments. So erkennen Sie schnell, welche Funktionen Ihren Arbeitsablauf wirklich vereinfachen.
Sproof-Alternative: 7 E-Signatur-Anbieter im Vergleich

Eine passende Sproof-Alternative zu finden, wirkt auf den ersten Blick wie ein schneller Softwarevergleich. Spätestens bei QES, Hosting, Identitätsprüfung und Zusatzkosten zeigt sich jedoch, dass ähnliche Dienste im Arbeitsalltag sehr unterschiedliche Wege nehmen.
Wer allein Preise nebeneinanderstellt, riskiert eine Wahl, die später bei Verträgen, Freigaben oder Systemanbindungen Probleme bereitet. Dieser Vergleich stellt sieben bekannte Dienste vor und zeigt, worauf Sie bei Funktionen, Datenschutz, Kosten und Support achten können.
Sproof-Alternative: Das Wichtigste in Kürze
- Eine passende Sproof-Alternative deckt EES, FES und QES ab und ordnet jede elektronische Signatur dem Dokument, der gesetzlichen Form und dem Haftungsrisiko zu.
- Beim Vergleich von E-Signatur-Software zählen Datenstandort, Firmensitz, Rechtsraum, Unterauftragnehmende, Auftragsverarbeitung und Dokumenten-Löschfrist gemeinsam.
- Funktionen wie Signatur-Reihenfolge, automatische Erinnerungen, Vorlagen, Signatur-Protokoll und das Signieren ohne Konto prägen den Ablauf für interne und externe Personen.
- Ein aussagekräftiger Kostenvergleich Anbieter digitaler Signaturen umfasst Zugänge, inbegriffene Signaturen, FES, QES, Identitätsprüfungen, Zusatzmodule, Support, Laufzeit und das reale Jahresvolumen.
Welche Funktionen können E-Signatur-Services wie Sproof bieten?
E-Signatur-Services decken je nach Anbieter den gesamten Weg vom hochgeladenen PDF bis zum fertig unterschriebenen Dokument ab. Sie können Dokumente vorbereiten, interne und externe Personen zum Signieren einladen, feste Abläufe einrichten und den aktuellen Stand jederzeit prüfen. Auch die spätere Nachweisführung lässt sich über Zeitstempel und ein Signatur-Protokoll abbilden.
Welche Funktionen stehen bei E-Signatur-Services häufig zur Verfügung?
| Bereich | Typische Funktionen |
|---|---|
Dokumente vorbereiten | PDF per Drag & Drop hochladen, Unterschriftsfelder platzieren, Text- und Datumsfelder ergänzen, Anhänge beifügen |
Signierende einladen | Eine oder mehrere Personen einladen, persönliche Nachricht ergänzen, Signatur-Reihenfolge festlegen |
Ablauf steuern | Erinnerungen zum Signieren versenden, Fristen setzen, fehlende Signierende später hinzufügen, Einladungen zurückziehen |
Fortschritt prüfen | Status aller Beteiligten anzeigen, offene Unterschriften erkennen, Betrachter ergänzen |
Elektronisch unterschreiben | EES, FES oder QES nutzen, visuelle Signatur einfügen, mehrere Dokumente per Stapelsignatur signieren |
Nachweise sichern | Signatur-Protokoll erstellen, Zeitstempel ergänzen, Veränderungen am Dokument erkennbar machen |
Systeme verbinden | Plug-ins nutzen, Single Sign-On einrichten, eigene Systeme über eine API anbinden |
Wie leicht externe Personen unterschreiben können, wirkt sich direkt auf den Rücklauf aus. Manche Dienste erlauben das Signieren ohne Konto, sodass Vertragspartner, Bewerbende oder Lieferfirmen keine Registrierung benötigen. Bei der qualifizierten elektronischen Signatur, kurz QES, müssen sich Signierende zuvor identifizieren, etwa per Video-Call, mobiler App, Online-Banking oder Prüfung vor Ort.
Welche Punkte zählen bei der Wahl einer Sproof-Alternative?
Eine Sproof-Alternative lässt sich erst sinnvoll einordnen, wenn Sie Ihre häufigsten Dokumente und Abläufe kennen. Prüfen Sie zunächst, wer unterschreibt, welche Formvorgaben gelten, wie viele Dokumente pro Monat anfallen und welche Systeme bereits im Einsatz sind. Danach können Sie Preise, Leistungen und Bedienung auf einer gemeinsamen Grundlage vergleichen.
Simona Signer, IT System Engineer, Belimo Automation AGWir wollten eine Lösung, die rechtsgültig, einfach zu bedienen und sicher im Umgang mit unseren Daten ist.
Was sollten Sie bei Alternativen zu Sproof genau prüfen?
- Rechtsgültigkeit: Klären Sie, welche E-Signatur-Standards der Dienst anbietet. Bei formfreien Verträgen kann eine EES oder FES passen, bei gesetzlicher Schriftform kann eine QES nötig sein.
- Identitätsprüfung: Prüfen Sie, welche Methoden für die QES bereitstehen, wie viele Schritte nötig sind und in welchen Ländern sie nutzbar sind.
- Datenschutz und Hosting: Betrachten Sie neben dem Serverstandort auch Firmensitz, Rechtsraum, Unterauftragnehmende, Löschfristen und mögliche Zugriffe aus Drittländern.
- Bedienung: Testen Sie Versand und Unterzeichnung auf Laptop und Smartphone. Auch externe Personen sollten den Vorgang ohne lange Erklärung abschließen können.
- Anbindungen: Prüfen Sie vorhandene Plug-ins, Single Sign-On und die API. Klären Sie zudem, in welchem Plan diese Leistungen enthalten sind.
- Kosten: Rechnen Sie Zugänge, inbegriffene Signaturen, zusätzliche Signaturen, QES, Identitätsprüfungen und API-Zugriff über dieselbe Abrechnungsperiode.
- Support: Fragen Sie nach Sprache, Erreichbarkeit und Hilfe bei Einrichtung, Rechtevergabe und Systemanbindung.
Nutzen Sie in der Testphase echte Dokumente und beziehen Sie interne sowie externe Personen ein. Testen Sie einen einfachen Vorgang, eine Unterzeichnung mit mehreren Beteiligten und einen Fall mit Identitätsprüfung.
Auswahl-Tipp: Halten Sie vor dem Vergleich fünf Muss-Kriterien fest. So wählen Sie nicht den Dienst mit der längsten Funktionsliste, sondern den, der Ihre häufigsten Vorgänge am klarsten abbildet.
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7 Sproof-Alternativen im Vergleich
Hinweis: Die Angaben zu Funktionen, Preisen und enthaltenen Leistungen beruhen auf öffentlich zugänglichen Informationen der jeweiligen Anbieter und entsprechen dem Stand von Juli 2026. Trotz sorgfältiger Prüfung können sich Tarifinhalte, Preise und Funktionen kurzfristig ändern. Die Übersicht dient der allgemeinen Orientierung und stellt keinen unabhängigen Produkttest dar. Skribble wird als Teil des redaktionellen Marktvergleichs genannt, einzelne Passagen können daher werblichen Charakter haben. Zwischen Skribble und den aufgeführten Anbietern besteht keine geschäftliche Verbindung. Die Reihenfolge der gezeigten Sproof-Alternativen ist keine Bewertung und stellt kein Ranking dar.
Wer Sproof Sign bereits nutzt oder den Service vor einer Auswahl prüft, findet mehrere E-Signatur-Services mit ähnlichen Grundfunktionen. Unterschiede zeigen sich vor allem bei EES, FES und QES, beim Datenschutz, beim Hosting, bei der Identitätsprüfung sowie bei Plug-ins und API-Anbindungen.
Auch Bedienung, Support und Preisstruktur können die Wahl beeinflussen. Ein Dienst kann gut zu kleinen Teams mit wenigen Signaturen passen, ein anderer eher zu Organisationen mit hohem Volumen, festen Freigabewegen oder vielen angebundenen Systemen. Deshalb betrachten wir jeden Anbieter nach denselben Kriterien und ordnen ein, für welche Einsatzfälle er infrage kommen kann.
Was sind bekannte Sproof-Alternativen im Jahr 2026?
- DocuSign
- Skribble
- Adobe Acrobat Sign
- Dropbox Sign
- Youtrust
- inSign
- PandaDoc

#1 DocuSign
DocuSign ist ein US-amerikanischer E-Signatur-Dienst für das elektronische Versenden, Unterzeichnen und Verwalten von Dokumenten. Die Plattform ist in 44 Sprachen verfügbar und wird in über 180 Ländern und Gebieten genutzt.
Über die browserbasierte Plattform lassen sich Dokumente hochladen, Unterschriftsfelder setzen, Signatur-Reihenfolgen festlegen und automatische Erinnerungen versenden. Je nach Plan stehen zudem Webformulare, Massensendungen, Identitätsprüfungen, Berichte sowie API-Anbindungen bereit.
Welche Vorteile bietet DocuSign?
- Vorlagen und zahlreiche unterstützte Dateitypen
- Serielle, parallele und bedingte Signatur-Reihenfolgen
- Über 1.000 Integrationen sowie REST- und SOAP-API
- Mehrere Verfahren zur Identifikation von Signierenden
- Signatur-Protokolle und vor Veränderungen geschützte Dokumente
Welche Preise und Pläne gibt es?
- Personal: 9 Euro monatlich, jährlich abgerechnet, 5 Umschläge pro Monat
- Standard: 23 Euro je Zugang und Monat, 100 Umschläge pro Jahr
- Business Pro: 38 Euro je Zugang und Monat, mit Webformularen und Massensendungen
- Erweiterte Pläne: Preis auf Anfrage, QES kostet in regulären Plänen ab 10 Euro je empfangender Person zusätzlich

#2 Skribble
Skribble ist ein europäischer E-Signatur-Service mit Sitz in der Schweiz und Fokus auf den DACH-Raum. Als Sproof-Alternative stellt der Dienst EES, FES und QES nach EU-Recht sowie Schweizer Recht bereit und hostet Daten in Deutschland oder der Schweiz.
Über den Browser lassen sich PDFs hochladen, Signierende einladen, Signatur-Reihenfolgen festlegen und Erinnerungen versenden. Je nach Plan kommen Plug-ins, API-Anbindung, Single Sign-On, Company Branding und ein Signatur-Protokoll hinzu.
Welche Vorteile bietet Skribble?
- EES, FES und QES über einen Service
- Externe signieren ohne eigenes Konto
- Hosting in Deutschland oder der Schweiz
- Plug-ins und API für bestehende Systeme
- Persönlicher Support aus dem DACH-Raum
Welche Preise und Pläne gibt es?
- Starter: ab 0 Euro, ohne Abo, EES ab 1 Euro, FES ab 3 Euro, QES ab 5 Euro
- Team: 23 Euro je Zugang und Monat, unbegrenzte EES sowie 72 FES oder QES pro Jahr
- Pro: 36 Euro je Zugang und Monat, unbegrenzte EES sowie 120 FES oder QES pro Jahr
- Scale: Preis auf Anfrage, für mehr als 20 Zugänge oder hohes Signaturvolumen

#3 Adobe Acrobat Sign
Adobe Acrobat Sign ist ein cloudbasierter E-Signatur-Service von Adobe für das Versenden, Unterzeichnen und Verwalten von Dokumenten. Neben den Signierfunktionen in Acrobat bietet Adobe den Dienst als eigenständiges Produkt für größere Organisationen an.
Dokumente lassen sich hochladen, an mehrere Signierende senden und mithilfe von Statusmeldungen sowie Erinnerungen verfolgen. Je nach Plan stehen zudem Vorlagen, Webformulare, Massenversand, Identitätsprüfungen, Integrationen und eine Programmierschnittstelle, kurz API, bereit.
Welche Vorteile bietet Adobe Sign?
- Wiederverwendbare Vorlagen und Webformulare
- Massenversand an mehrere Personen
- Audit-Trails und Speicherung unterschriebener Dokumente
- Anbindungen an Microsoft 365, Salesforce, Workday und SAP Ariba
- Nutzung im Browser sowie auf mobilen Geräten
Welche Preise und Pläne gibt es?
- Acrobat Standard für Teams: 16,80 Euro je Lizenz und Monat
- Acrobat Pro für Teams: 23,99 Euro je Lizenz und Monat
- Acrobat Studio für Teams: 30,24 Euro je Lizenz und Monat
- Acrobat Sign Solutions: Preis auf Anfrage

#4 Dropbox Sign
Dropbox Sign ist ein cloudbasierter E-Signatur-Service zum Versenden, Unterzeichnen und Verwalten von Dokumenten. Der zu Dropbox gehörende Dienst unterstützt rechtsgültige elektronische Unterschriften in der EU, im Vereinigten Königreich und weiteren Staaten.
Über die Plattform lassen sich Vorlagen erstellen, Signatur-Einladungen versenden, Erinnerungen einrichten und Prüfprotokolle speichern. Je nach Plan kommen Massenversand, Branding, SMS-Authentifizierung, Single Sign-On, Integrationen und API-Zugriff hinzu.
Welche Vorteile bietet Dropbox Sign?
- Unbegrenzte Signatur-Einladungen in den kostenpflichtigen Plänen
- QES über angebundene Vertrauensdienste
- Vorlagen und Weblinks für wiederkehrende Dokumente
- Integrationen mit Google Drive, Microsoft Word, HubSpot und Salesforce
- Geschützte Dokumente mit vollständigem Prüfprotokoll
Welche Preise und Pläne gibt es?
- Kostenlose Version: für das eigene Signieren
- Essentials: 13,33 Euro monatlich bei jährlicher Abrechnung
- Standard: 24 Euro je Zugang und Monat bei jährlicher Abrechnung
- Premium: Preis auf Anfrage

#5 Youtrust/YouSign
Youtrust, zuvor Yousign, ist eine europäische Plattform für elektronische Signaturen und Vertrauensdienste mit Sitz in Frankreich. Neben E-Signaturen umfasst das Angebot Identitätsprüfungen, Dokumentenprüfungen und elektronische Siegel.
Über die Web-App können Sie Dokumente versenden, Signatur-Reihenfolgen einrichten und den Status verfolgen. Vorlagen, automatische Erinnerungen, Freigaben sowie eine Programmierschnittstelle, kurz API, ergänzen den Funktionsumfang.
Welche Vorteile bietet Youtrust?
- EES, FES und QES verfügbar
- Datenhosting innerhalb der EU
- Vorlagen und automatische Erinnerungen
- HubSpot, Zapier und API-Anbindung
- Zeitgestempeltes Signatur-Protokoll mit zehnjähriger Archivierung
Welche Preise und Pläne gibt es?
- Free: 0 Euro, zwei Signatur-Einladungen monatlich
- One: ab 9 Euro netto pro Monat, zehn Einladungen
- Plus: ab 23 Euro netto je Lizenz und Monat, unbegrenzte EES
- Pro: ab 38 Euro netto je Lizenz und Monat, mit Stapelsignatur und Dokumentenabfrage

#6 inSign
inSign ist eine in Deutschland entwickelte E-Signatur-Software für browserbasierte Unterschriften, API-Einbindungen und den Betrieb auf eigenen Servern. Als Sproof-Alternative deckt der Dienst EES, FES und QES ab.
Dokumente lassen sich vorbereiten, versenden, in einer festgelegten Reihenfolge unterschreiben und anschließend archivieren. Je nach Lizenz stehen zudem Freigaben, Vorlagen, Stapelsignaturen, Office-Plug-ins, eine REST-API und Single Sign-On bereit.
Welche Vorteile bietet inSign?
- EES, FES und QES verfügbar
- Externe unterschreiben ohne Konto und Lizenz
- Hosting in Deutschland, Enterprise auch On-Premises
- REST-API sowie Plug-ins für Word, Excel und Outlook
- Signatur-Protokoll und elektronisches Archiv
Welche Preise und Pläne gibt es?
- inSign 365: 24,90 Euro je Zugang und Monat bei jährlicher Zahlung, monatlich 26,90 Euro
- inSign connect: API-Tarif, Preis auf Anfrage
- inSign enterprise: SaaS oder On-Premises, Preis auf Anfrage
- Testzugang: kostenlos, ohne Kreditkarte und ohne zeitliche Begrenzung

#7 PandaDoc
PandaDoc ist eine Plattform für die Erstellung, Abstimmung, Freigabe und elektronische Unterzeichnung von Geschäftsdokumenten. Neben E-Signaturen umfasst das Angebot einen Dokumenteneditor, Vorlagen, Formulare sowie Funktionen für Angebote und Verträge.
Über den Drag-and-Drop-Editor lassen sich Inhalte, Felder und Preistabellen ergänzen, bevor mehrere Personen zur Unterschrift eingeladen werden. Statusmeldungen, automatische Erinnerungen, Audit Trails, Integrationen und eine API begleiten den weiteren Ablauf.
Welche Vorteile bietet PandaDoc?
- Externe unterschreiben ohne Registrierung oder Download
- QES in ausgewählten Jahrespaketen
- Audit Trail und Statusverfolgung in Echtzeit
- Integrationen mit Salesforce, HubSpot und Pipedrive
- Datenresidenz wahlweise in der EU oder den USA
Welche Preise und Pläne gibt es?
- Free: 0 US-Dollar, 5 Dokumente pro Monat
- Starter: 19 US-Dollar je Zugang und Monat
- Business: 49 US-Dollar je Zugang und Monat
- Enterprise: Preis je Zugang oder Dokument auf Anfrage
Wie finden Sie in 6 Schritten die passende E-Signing-Alternative zu Sproof?
Eine passende E-Signatur-Software finden Sie leichter, wenn Sie den Vergleich nicht mit Tarifseiten und Funktionslisten beginnen. Starten Sie bei Ihren Dokumenten und gehen Sie anschließend Schritt für Schritt zu Recht, Datenschutz, Abläufen und Kosten über. So entsteht ein Auswahlverfahren, das zu Ihrem tatsächlichen Einsatz passt.
1. Dokumente und Formvorgaben erfassen
Sammeln Sie zuerst alle Dokumente, die künftig elektronisch unterschrieben werden sollen. Dazu können Arbeitsverträge, Angebote, Bestellungen, Geheimhaltungsvereinbarungen, Kundenverträge oder interne Freigaben gehören. Halten Sie zudem fest, wie häufig die Unterlagen vorkommen und welche Personen daran beteiligt sind.
Welche Angaben gehören in Ihre Bestandsaufnahme?
- Dokumenttyp und Anzahl pro Monat
- interne und externe Signierende
- Zahl der nötigen Unterschriften
- gesetzliche Formvorgaben
- interne Richtlinien und Freigaben
- Länder, in denen die Beteiligten sitzen
Bei rechtlichen Unklarheiten kann eine Rechtsberatung prüfen, welche Form für den jeweiligen Fall vorgesehen ist.
2. EES, FES und QES zuordnen
Ordnen Sie anschließend jedem Dokument den passenden elektronischen Signatur-Standard zu. Die einfache elektronische Signatur, kurz EES, kann für Vorgänge mit geringem Haftungsrisiko infrage kommen. Die fortgeschrittene elektronische Signatur, kurz FES, bietet eine höhere Beweiskraft und stellt einen stärkeren Bezug zur signierenden Person her.
Die qualifizierte elektronische Signatur, kurz QES, kann nötig sein, wenn das Gesetz die Schriftform verlangt. Prüfen Sie daher je Dokument:
- Welche Form schreibt das Gesetz vor?
- Wie hoch ist das Haftungsrisiko?
- Wie klar muss die Identität nachweisbar sein?
- In welchem Rechtsraum wird das Dokument genutzt?
3. Datenschutz und Hosting prüfen
Beim Datenschutz zählt mehr als die Adresse des Rechenzentrums. Auch der Firmensitz des Anbieters, eingesetzte Unterauftragnehmende und mögliche Zugriffe aus Drittländern können Ihre Auswahl beeinflussen.
Welche Datenschutzangaben sollten Sie bei E-Signing-Anbietern wie Sproof vergleichen?
- Standort der gespeicherten Dokumente
- geltender Rechtsraum
- Auftragsverarbeitungsvertrag
- Liste der Unterauftragnehmenden
- Dokumenten-Löschfrist
- Verschlüsselung bei Speicherung und Übertragung
- Regeln für behördliche Zugriffe
Praxis-Check: „Hosting in Europa“ beantwortet noch nicht alle Fragen. Prüfen Sie den gesamten Datenweg, vom Upload über die Identitätsprüfung bis zur Löschung.
4. Abläufe, Rechte und Schnittstellen festlegen
Zeichnen Sie einen typischen Unterschriftsweg vom Upload bis zur Ablage auf. Dadurch sehen Sie, welche Funktionen die Software tatsächlich abbilden muss. Manche Teams brauchen eine feste Signatur-Reihenfolge, andere möchten Dokumente direkt aus ihrem Dokumenten-Management-System versenden.
Klären Sie dabei folgende Punkte:
- Wer lädt Dokumente hoch?
- Wer darf Signierende einladen?
- Sind Freigaben vor dem Versand nötig?
- Dürfen externe Personen ohne Konto signieren?
- Welche Adminrechte werden gebraucht?
- Soll Single Sign-On bestehende Zugänge verbinden?
- Welche Systeme benötigen ein Plug-in oder eine API-Anbindung?
- Wo wird das unterschriebene Dokument abgelegt?
5. Kosten anhand des realen Volumens rechnen
Ein niedriger Monatspreis sagt wenig über die tatsächlichen Jahreskosten aus. Einige Pläne rechnen pro Zugang ab, andere nach Zahl der Dokumente oder Signaturen. FES, QES, Identitätsprüfungen und API-Zugriff können zusätzlich verrechnet werden.
Welche Kosten gehören in Ihre Rechnung bei der Auswahl einer Sproof-Alternative?
| Kostenpunkt | Zu prüfende Angabe |
|---|---|
Zugänge | Anzahl der Personen mit eigenem Zugang |
Signaturen | Inbegriffene und zusätzliche Signaturen |
FES und QES | Preis je Signatur oder enthaltenes Kontingent |
Identifikation | |
Schnittstellen | API, Plug-ins und Einrichtung |
Support | Enthaltene Betreuung und Zusatzpakete |
Vertrag | Abrechnungsperiode, Laufzeit und Kündigungsfrist |
Rechnen Sie mit Ihrem erwarteten Volumen für zwölf Monate. Planen Sie zudem Spitzen ein, etwa bei Vertragsverlängerungen oder größeren Einstellungsphasen.
6. Testphase mit echten Fällen durchführen
Eine Demo zeigt die Oberfläche, ein echter Test zeigt den Alltag. Nutzen Sie deshalb eigene Dokumente und laden Sie interne sowie externe Personen ein. Testen Sie auch einen Fall mit mehreren Beteiligten und einen Vorgang mit Identitätsprüfung.
Was sollten Sie nach dem Test der Sproof-Alternativen bewerten?
- Verständlichkeit beim Upload und Versand
- Nutzung auf Laptop und Smartphone
- Schritte für externe Signierende
- Dauer der Identitätsprüfung
- Statusanzeige und Signatur-Erinnerungen
- Qualität des Signatur-Protokolls
- Übergabe an bestehende Systeme
- Erreichbarkeit und Klarheit des Supports
Halten Sie die Ergebnisse in einer einfachen Bewertungsmatrix fest. So vergleichen Sie alle Dienste anhand derselben Fälle.
Fazit: Ist Skribble die passende Sproof-Alternative für Sie?
Skribble kann gut zu Teams in DACH passen, die alle drei E-Signatur-Standards über einen europäischen E-Signatur-Service nutzen möchten. Mit EES, FES und QES lassen sich 99 Prozent der Dokumente abdecken, ohne für verschiedene Dokumenttypen den Anbieter wechseln zu müssen.
Sven Siegin, Head of Risk Management and Compliance, Korean Reinsurance Switzerland AGWir analysierten die verschiedenen Anbieter. Zentrales Kriterium war für uns die Abdeckung aller E-Signatur-Standards und ganz besonders eine vollintegrierte und benutzerfreundliche Lösung für die QES. Zudem bietet Skribble einfache Lösungen für die für QES erforderliche Identifikation nach Schweizer und EU-Recht an.
Das Hosting in Deutschland oder der Schweiz, zertifizierte Rechenzentren und eine fälschungssichere Protokollierung sprechen Teams an, die großen Wert auf Datenschutz und Rechtsgültigkeit legen. Über Plug-ins und eine offene API lässt sich Skribble zudem mit Diensten wie Microsoft 365, Google Drive, SAP, Salesforce oder Abacus verbinden. Persönlicher Support begleitet Sie bei Fragen zur Einführung und Einbindung.
Vor Ihrer Wahl sollten Sie dennoch das geplante Volumen, benötigte Schnittstellen, interne Richtlinien und Ihr Budget prüfen. Die 14-tägige Testphase bietet Ihnen die Möglichkeit, typische Dokumente mit internen und externen Personen zu skribbeln.
Sie möchten prüfen, wie gut Skribble zu Ihren Unterschriftsabläufen passt?

Sproof-Alternative: Häufige Fragen und Antworten
Wer nach Anbietern qualifizierter elektronischer Signaturen sucht, sollte Rechtsraum, Identifikationsmethoden, Hosting und Kosten vergleichen. Prüfen Sie, ob die QES nach eIDAS anerkannt ist und ein qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter eingebunden wird. Achten Sie zudem auf enthaltene QES-Kontingente, Signatur-Protokolle, Systemanbindungen und persönliche Unterstützung.




